Kreistagsbrief 17.11.2002
Kreistagsbrief 11.02.2003
Kreistagsbrief 01.09.2002
Kreistagsbrief 02.11.2002
Offener Brief an Landrat Schnipper
Kreistagsbrief 05.02.2003
Brief an den KVR
Infoveranstaltung am 28.09.2000

Voller Saal bei der Informationsveranstaltung am 28. September 2000
in der Kreuzkirche in Marl-Sinsen!
Über 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie dazu Vertreter der Parteien und der Marler Stadtverwaltung bildeten den Rahmen für die Informationsveranstaltung in Sinsen, die unter dem Motto "LSG unterwegs" stattfand .

Helmut Bettenworth, Dietmar Schmahl und Martin Schulte gaben den Anwesenden umfassende Informationen zur Ausbau-Diskussion um Loemühle. Dabei stellte sich ganz klar heraus, dass der Flugplatz Loemühle nach seinem Ausbau nichts weiter als ein luxuriöser Hobbyflugplatz mit verlängerter Landebahn sein wird. Die bisher geplanten Abmessungen lassen nicht einmal einen Instrumenten-Anflug zu. Das bedeutet für die Nutzer und insbesondere für Manager und Geschäftsleute: Wenn sie morgens starten, wissen sie nicht ob sie abends auf Loemühle wegen schlechter Sicht auch wieder landen können. Aufgrund dieser Tatsache kann solch ein Flugplatz kaum den Anspruch erheben, für Geschäftsleute attraktiv zu sein. Ein wirklicher Ausbau für den Geschäftsreiseverkehr würde die bisherigen geplanten Kosten derart übersteigen, dass er sich in keiner Weise rechnen und rechtfertigen ließe.

Im Zuge der Diskussion, in der sich auch Politikerinnen und Politiker einbrachten, wurde leider deutlich, dass sich aus diesem entscheidenden Kreis noch niemand um genaue Zahlen und die Glaubwürdigkeit der Äußerungen von Loemühle GmbH, Fliegern und IHK gekümmert hat. Hier besteht offensichtlich noch großer Nachholbedarf. Eine Entscheidung mit solcher Tragweite ohne weiter eigene Recherche und Nachfrage zu treffen, darf als sträflich bezeichnet werden.

Wie sagte Martin Schulte: "Der Kreistag glaubt, aufgrund der Äußerungen der Flugplatz GmbH und der Flieger über eine Autobahn zu entscheiden, tatsächlich liegt ihnen aber nur die Planung eines Fahrradweges vor." Leider ist der Fahrradweg zu teuer und er lässt sich nur mit hohem finanziellen Aufwand und Landverbrauch in eine Autobahn umwandeln.

Wir möchten es auch dieses Mal nicht versäumen, allen zu danken, die uns geholfen haben. Durch Sie wurde die Veranstaltung zu einem weiteren großen Erfolg in unserer Sache.



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